Sehr gute Frage, es firmieren schließlich eine Menge Begriffe zur Thematik, viele Menschen sind auch durch den Begriff “Kraftwerk” verwirrt.

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Gängige Begriffe sind “Balkonkraftwerk”, “Stecker-Solaranlage”, “Mini-Solaranlage/Kraftwerk”, “Steckerfertige Solaranlage” und bezeichnen alle dieselbe Kategorie an Solarmodulen.

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  1. Es geht um ein bis vier Solar-Module, welche aus Sonneneinstrahlung Strom erzeugen.
  2. Ein Wechselrichter, eine kleine Box, die immer im Lieferumfang eines Balkonsolar-Sets enthalten ist, bereitet den erzeugten Strom so auf, dass er für deinen Haushalt “benutzbar” ist (er macht aus “Gleichstrom” “Wechselstrom”).
  3. Der erzeugte Strom wird über eine Steckdose bei dir zu Hause in deinen Haushalts-Stromkreislauf eingespeist.
  4. Wenn du jetzt Strom zu Hause verbrauchst, wird zuerst dein zu diesem Zeitpunkt erzeugter Strom genutzt.
  5. So reduziert sich deine Stromrechnung um den Betrag, den du sonst für diesen selbst erzeugten Strom hättest zahlen müssen. Überschüssiger Strom geht ins Stromnetz und erhöht den Anteil an erneuerbaren Energien. Hier findest du eine detaillierte Beispielrechnung zum Verständnis.
  6. Der Unterschied zu PV-Dachanlagen ist also, dass du ihn direkt in deine Haushaltssteckdose einstecken kannst!

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Du kannst diese Module nicht nur an deinem Balkon installieren, sondern auch auf den Boden stellen, an die Wand bohren, aus deinem Fenster hängen oder auf deinem Dach montieren. Da du sie aber alle selbst einsteckst, sprechen wir und auch die Gesetzgebung im Allgemeinen von “Stecker-Solar”.

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